Kiefergelenksbeschwerden, Zähneknirschen, Verspannungen im Kiefer- und Nackenbereich oder wiederkehrende Kopfschmerzen können Hinweise auf eine craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) sein. Bei UEXDENT in Hamburg untersucht Dr. Michael von Uexküll persönlich, ob eine Fehlfunktion im Zusammenspiel von Zähnen, Kiefergelenken und Kaumuskulatur vorliegt und welche Behandlung sinnvoll ist.
- Schmerzen im Kiefergelenk oder in der Kaumuskulatur
- Knacken oder Reiben im Kiefergelenk
- Zähneknirschen oder starkes Pressen
- Kopf-, Gesichts-, Nacken- oder Schulterschmerzen
- Überempfindliche Zähne oder Druckgefühl beim Zubeißen
- Unklarer Biss oder Gefühl, dass die Zähne nicht richtig aufeinanderpassen
Bei UEXDENT folgt die CMD-Therapie seit 1989 klaren therapeutischen Grundsätzen:
- Gründliche Diagnostik vor jeder Behandlung
- Möglichst schonendes und defensives Vorgehen
- Schnelle Entlastung bei Schmerzen
- Erhalt gesunder Zahnsubstanz
- Enge Zusammenarbeit mit CMD-Physiotherapie
- Medikamente nur, wenn sie wirklich notwendig sind
- Schulung der Selbstbeobachtung zur langfristigen Vorbeugung
Die Basisdiagnostik zur CMD-Erkrankung und -Therapie benötigt Erfahrung und eine langjährige Schulung. Mit der jahrzehntelangen Erfahrung bei UEXDENT können wir CMD-Beschwerden oft schnell und minimalinvasiv behandeln. Eine Funktionsanalyse ist jedoch immer die notwendige Grundlage. Zumeist ist die zweigeteilte, manuelle Funktionsuntersuchung die Voraussetzung für eine verantwortungsvolle Planung und Steuerung der Therapie – durch den Zahnarzt zusammen mit der CMD-Physiotherapeutin.
Manche Patienten haben versteckte, nicht erkannte CMD-Symptome, die im Rahmen einer gründlichen Untersuchung aufgedeckt werden und ohnehin vor einer systematischen Gesamttherapie zur Rehabilitation des Kauorgans Berücksichtigung finden müssen. Dies ist besonders vor größeren zahnärztlichen Sanierungen wichtig, da eine stabile Funktion des Kauorgans eine wesentliche Grundlage für die weitere Behandlung darstellt.
Wir arbeiten seit über 25 Jahren mit der CMD-geschulten, sehr erfahrenen freiberuflichen Physiotherapeutin Ute Büsscher zusammen, die in unseren Praxisräumen selbständig praktiziert. Oft können die Befunde durch ein geeignetes Muskeltraining deutlich abgemildert und die Beschwerden nachhaltig reduziert werden.
Häufig kommt eine individuell angefertigte Aufbiss- oder Schutzschiene zum Einsatz. Die Schiene ist darauf ausgerichtet, Zähne, Kiefergelenke und Kaumuskulatur spürbar zu entlasten. Bei UEXDENT werden je nach Befund unter anderem Michigan-Schienen oder speziell angepasste Nightguard-Schienen eingesetzt.
Auch wenn nach Abschluss der Behandlung keine Beschwerden mehr bestehen, kann eine Schutzschiene sinnvoll sein. Sie dient dazu, die Zähne und die neu eingestellte Bisssituation vor nächtlichem Knirschen oder Pressen zu schützen.
Botox bei CMD: Warum wir zunächst andere Wege prüfen:
„Bei Beschwerden durch Zähneknirschen oder starkes Pressen der Kaumuskulatur wird gelegentlich auch Botox zur Entspannung der Muskulatur diskutiert. Bei UEXDENT betrachten wir diesen Ansatz jedoch zurückhaltend. Aus unserer Sicht sollte zunächst sorgfältig geprüft werden, welche Ursache hinter den Beschwerden steht und welche schonenderen, funktionell sinnvollen Maßnahmen infrage kommen. Häufig lassen sich Beschwerden durch eine präzise angefertigte Schiene, eine gezielte Entlastung der Kaumuskulatur und ein ganzheitliches Behandlungskonzept wirksam adressieren.“
Dr. Michael von Uexküll, Zahnarzt und Inhaber
Falls Ihre Frage hier nicht beantwortet wird, zögern Sie bitte nicht, uns persönlich anzusprechen.
CMD steht für craniomandibuläre Dysfunktion und beschreibt Funktionsstörungen im Zusammenspiel von Zähnen, Kiefergelenken und Kaumuskulatur. Mögliche Beschwerden sind Kiefergelenksschmerzen, Zähneknirschen, Verspannungen sowie Kopf-, Gesichts-, Nacken- oder Schulterschmerzen.
Die CMD-Behandlung beginnt mit einer sorgfältigen Funktionsdiagnostik. Je nach Befund kommen unter anderem individuell angefertigte Schienen, physiotherapeutische Maßnahmen und eine gezielte Entlastung von Zähnen, Kiefergelenken und Kaumuskulatur infrage.
Eine CMD-Schiene ist eine individuell angefertigte Kunststoffschiene, die meist transparent oder leicht milchig-klar aussieht und auf die Zahnreihen angepasst wird. Sie soll Zähne, Kiefergelenke und Kaumuskulatur entlasten; welche Schienenart und Tragedauer sinnvoll ist, wird individuell festgelegt.
Die Kosten einer CMD-Behandlung hängen vom individuellen Befund, der notwendigen Diagnostik und den geplanten therapeutischen Maßnahmen ab. Nach der Untersuchung kann genauer eingeschätzt werden, welche Behandlung sinnvoll ist und welche Kosten entstehen.